Donnerstag, 1. Januar 2015

Hilo-Hawai'i Volcanoes NP

Der letzte ganze Tag auf B.I.
Den Tag nutzen wir, um (fast) die ganze Insel zu umrunden (der Nordzipfel wird ausgespart). Das bedeutet, um 7:00 aus den Federn, also mittlerwrteile eh' nicht mehr soooo früh!
Der erste Abschnitt führt uns quer durch die Insel zum Waipio Valley, das für Touris aber ausnahmslos gesperrt ist. Daher gibt es nur den Waipio Valley Lookout, aber der ist absolut genial!





Anschließend geht es an der Ostküste Richtung Hilo - dazwischen machen wir mit etlichen Touristen eine kleine Wasserfalltour.
1. Stopp: Akaka Falls State Park






Urschön (Botaniker hätten ihre wahre Freude daran), aber viele Touristen (busweise angekarrt) und eigentlich unglaublich, dass mitten im Urwald eine Betonbahn als Trail für die Sicherheitsfanatiker gebaut worden ist. Welch Katastrophe!
Ein paar Kilometer weiter Richtung Hilo, ein ähnliches Bild bei den Rainbow Falls (heute allerdings war von einem rainbow nichts zu sehen)





Kurze Fahrt in die Stadt Hilo, wo wir etwas herumflanieren und uns bei einem Markt etwas Obst und Gemüse kaufen.





Anschließend besuchen wir noch das Pacific Tsunami Museum. Echt beeindruckend! Das können die Amis wirklich gut - Dinge veranschaulichen und den Leuten etwas näher bringen - sei das Museum, so wie dieses noch so klein und auch ohne staatliche Unterstützung, denn hier sind fast nur sog. Volunteers am Werk.





Aus unserer Sicht der Höhepunkt dieses Tages ist aber der Besuch im Hawai'i Volcanoes National Park. Wir beginnen mit einer kurzen Wanderung an sog. "Steaming vents" vorbei. Der Schwefelgeruch ist echt penetrant, aber diese "Druckkochtöpfe" sind doch wirklich imposant.





Anschließend fuhren wir die Straßen, sofern für die Öffentlichkeit zugängig, mit dem Auto ab. Ein Teil der Crater Rim Road ist zur Zeit aufgrund der Vulkantätigkeit und des hohen Schwefelgehalts der Luft gesperrt.
Wir können nur einen Teil der Eindrücke hier wiedergeben, aber es ist ziemlich beeindruckend in der Nähe eines aktiven Vulkans zu sein!






Ausblick vom Thomas Jaggar Museum (ca. 19:30):




Über den südlichen Zipfel von B.I. geht's wieder zurück nach Kailua-Kona und wir fliegen relativ erschöpft nach einem Glas Sekt ins Bett.

South Kona Coast

Der heutige Tag begann damit, dass wir länger schliefen und die relativ lange Fahrt nach Hilo auf den nächsten Tag verschieben. Also machten wir uns Richtung Süden auf.
1. Stopp beim Kealakekua Bay State Historical Park, wo James Cook Fuß auf hawaianischen Boden setzte und somit wesentlichen Einfluss auf die Geschichte nahm.



Kurze Fahrt zu einer äußerst netten Kirche – St. Benedict’s Painted Church – und dann weiter zu einem National Park.



Tempel und Opferstätte

 




Painted Church


 Danach gings noch weiter in den Süden, vorbei an Kaffee- und Macademianussplantagen – herrlich wohlduftend. Je weiter wir in den Süden kamen, desto rarer wurden die Touristen und je einheimischer (aber auch spärlich bevölkert) wurde die Gegend.
Nach einem kurzen Stopp in einem kleinen Supermarkt in Na’alehu und bei einer Coffee- und Nussplantage (incl. Gratiskostproben), fuhren wir die South Point Road 12 Meilen hinunter, um ans Ende der Welt zu gelangen = SÜDLICHSTER PUNKT DER USA!
Am Ende der asphaltierten Straße warteten Einheimische darauf, uns weitere 3 Meilen mit einem Pick-up querfeldein (durch sogenannte Lavatubes) mitzunehmen. Der Shuttledienst war nicht gerade billig, aber seine 15$ / Person auf alle Fälle Wert.







 































Nach diesem wirklich tollen Erlebnis, gings dann ca. 60 Meilen wieder Richtung Kona. Unterwegs beschlossen wir, uns ein Abendessen in einem Restaurant zu gönnen und landeten bei:






Super Essen, geiler Blick aufs Meer – einfach ein chilliger Ausklang nach einem langen Tag!










North Kona Coast und Mauna Kea

Der Tag beginnt leider mit 2 Absagen für unseren geplanten Heliflug über den Hawai'i Volcano NP. Andererseits könnte man auch sagen, dass wir uns somit rund 550$ erspart haben. Auch gut! Daher werden wir diesen Teil mit dem Auto genauer erkunden.
Nach dieser (kleinen) Enttäuschung gings am Highway Richtung North Kona, um uns einen Strand zu suchen. Der erste den wir fanden, war wunderschön, aber auch überfüllt, da er der einzige ist, wo man mit dem Auto bis zum Wasser fahren kann - was für die Amis und Japse ziemlich wichtig ist.


Nach einer kurzen Bierpause, begeben wir uns auf die Suche nach einer weniger überlaufenen Bucht und sind ein paar Meilen weiter nördlich auch fündig geworden.


Der Weg dorthin ging über "Stock und Stein", aber die Mühen haben sich gelohnt. Denn der Strand war nicht von Menschen übersät.




Wir verließen diesen Strand, um uns in Richtung des höchsten Berges aufzumachen. Ziel:
Mauna Kea, knapp 4200m hoch.


Von hier gings noch ein Stückerl
bergauf!
 
Da oben ist es einigermaßen doch ziemlich arschkalt, aber der Ausblick und die Stimmung sind es wert, da rauf zu fahren.




Bilder sagen einfach mehr als Worte, daher lassen wir die Bilder für sich sprechen!










Aloha from Mauna Kea!